WALDWISSEN – Ökosystem Wald – Waldleistungen

Dieser Wald spielte pro die Menschen von jeher eine wichtige Rolle. Er ist tief in jener Kultur unseres Landes verwurzelt. Die Worte Baum und Wald sind in vielen Redensarten, Sprichwörtern, Orts- und Familiennamen enthalten. In Erdichtung, Märchen, Text und Malerei sind die Bäume und Wälder nicht wegzudenken.

Neben jener seitdem Jahrhunderten erfolgten Nutzung des Waldes stellen jener Wald und die Forstbetriebe jener Seilschaft eine Warteschlange weiterer Produkte und Leistungen – vorwiegend unentgeltlich – zur Verfügung.

• Erholung: Zurverfügungstellung eines vielfältigen Erholungsraumes
• Umweltschutz: Zurverfügungstellung eines Lebensraumes pro viele (selbst seltene) Tier- und Pflanzenarten
• Bodenschutz: z.B. Erosions- und Lawinenschutz
• Schutz des Klimas: Positive Auswirkungen gen International-, Regional- und Lokalklima; Wirkung denn Lärmfilter, Staubfilter, Schadstoffsenke, CO2-Senke
• Trinkwasser: Gunstbezeigung einer hohen Trinkwasserqualität;
• Hochwasserschutz: Schutzmechanismus vor Überschwemmungen, insbesondere vor Hochwasserentstehung;
• Kulturgüter: Schutzmechanismus von Kulturdenkmälern und traditionellen Wirtschaftsformen (z.B. Schutzmechanismus von Hügelgräbern, Probezeit von Waldstandorten mit jener Wirtschaftsform des Niederwaldes);
• Sonstige: Zurverfügungstellung von Nicht-Holzprodukten (z.B. Schmuckreisig, Wildbret)

 

1. Nutzungsfunktion:

Holz ist einer jener wenigen nachwachsenden Rohstoffe, jener in nennenswertem Umfang nebst uns wachsen kann. Holz ist jener Rohstoff pro die Holz- und Papierwirtschaft und damit die Grundlage pro die Einkommen jener Waldbesitzer. Dieser gesamte Wirtschaftssektor in Deutschland, jener gen dem Rohstoff Holz aufbaut, beschäftigt rund 1,1 Mio. Arbeitskräfte und erzielt verknüpfen Jahresumsatz von 182 Mrd. Euro (2016) – insbesondere im ländlichen Raum. Dieser Holzverkauf ist die wesentliche Einnahmequelle jener Forstwirtschaft, durch die selbst Maßnahmen pro die Schutzmechanismus- und Erholungsfunktionen des Waldes finanziert werden.

 

2. Schutzfunktion:

Je nachdem Standort (Flüsse, Gebirge) übernehmen Wälder Schutzfunktionen, die pro Mensch und Umwelt von großer Einfluss sind. Gesunde Wälder sichern die Täler vor Lawinen, Muren und Hochwasser. Zum Besten von viele Tier-, Pflanzen- und Pilzarten ist jener Wald jener Lebensraum, jener ihnen Nahrung, Wohnung und Schutzmechanismus bietet.

2.1 Wasserschutz

Zu den bedeutendsten Wohlfahrtswirkungen des Waldes gehört seine Fähigkeit, Wasser zu speichern und zu reinigen. Niederschläge fließen im Wald nicht problemlos denn Oberflächenwasser ab und resultieren zu Bodenabtrag, sondern tröpfeln sozusagen vollwertig in den Erde ein. Mit Hilfe des Humus, durchsetzt von Wurzelkanälen und Tiergängen, kann jener Waldboden selbst große Wassermengen wie z.B. nachdem Dauerregen und Schmelzwassern rezipieren und vor Hochwasser schützen. Solche können stark gespeichert werden, so dass selbst Flüsse und Bäche während längerer Trockenperioden in Maßen Wasser resultieren und Quellen und Grundwasser gespeist werden können.
Synchron geht vom Wald eine starke biologische Filterwirkung aus. Er reinigt dies Sickerwasser gen dem Weg zu den Bächen. Im Wald versickertes und durch den Erde gefiltertes Wasser ist sauerstoffreich, sauber und denn Trinkwasser hervorragend probat.
Die Trink- bzw. Grundwasseranreicherung ist unter Laubwäldern höher denn unter Nadelwäldern. Durch die stärkere Verdunstung nebst Fichtenmonokulturen im Kronen- und Bodenbereich versickern nebst einem jährlichen Regen von 920mm nur 33% des Regenwassers im Erde. 34% verdunsten und 33% verbrauchen die Baum- und Krautschicht.
Im Rahmen einem Buchenbestand ist die Grundwasserneubildung sehr viel höher. Im Rahmen ebenfalls 920 mm Jahresniederschlag fließen 47% ins Grundwasser ab, nur 18% verdunsten und 35% verbrauchen die Baum- und Krautschicht. Buchenwälder sind somit “Trinkwasserwälder”. (Quelle: DFWR)

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2.2 Bodenschutz

Aufgrund jener Wasserhaltefähigkeit des Waldbodens bewahrt jener Wald die Landschaft vor Bodenabtrag (=Erosion) durch rasch abfließendes Oberflächenwasser.
Unter ferner liefen die Gefahr von Bodenrutschungen kann jener Wald verhindern, da dies weitverzweigte Wurzelnetz jener Bäume dem Erde Stopp gibt.
Die Laubbaumarten tragen durch ihre intensivere Durchwurzelung mehr zum Bodenschutz nebst denn die Nadelbaumarten. Allerdings selbst intakte Nadelmischwälder sorgen im Hochgebirge pro den Schutzmechanismus vor Muren und Lawinen.

2.3 Schutz des Klimas

Dieser Wald gleicht tägliche und jährliche Temperaturschwankungen aus, erhoben die Luftfeuchtigkeit und steigert die Taubildung. Da dies Waldklima durch die geringere Sonneneinstrahlung und die höhere Luftfeuchtigkeit geprägt ist, sind die Lufttemperaturen im warme Jahreszeit dort meistens niedriger denn im Freien. Es können Unterschiede von 3° solange bis 6°Kohlenstoff gegensätzlich dem Freiland und 4° solange bis 8°Kohlenstoff gegensätzlich von Städten eintreten. Große zusammenhängende Waldflächen in jener Nähe von Städten einreden dies Wetter positiv. Die Temperaturunterschiede zwischen Wald und Stadt herstellen verknüpfen ständigen Luftaustausch. Synchron filtern Blattorgane Staub, Ruß und gasförmige Verunreinigungen aus jener Luft hervor, so dass denn Ergebnis kühle und gereinigte Luft in die Siedlung zurückfließt. Gletscher schützt jener Wald benachbarte Flächen vor schädlichen Wind- und Frosteinwirkungen.

2.4 Immissionsschutz

Dieser Wald filtert Stäube, Gase und radioaktive Stoffe aus jener Luft. Die Filterwirkung von Wäldern ist insbesondere gebunden von jener Blattoberfläche. So kann ein Hektar (10.000 qm) Fichtenwald 420 kg Schmutzpartikel herausfiltern; ein im Winter kahler Buchenwald gleicher Größe jedoch nur 240 kg Schmutzpartikel. Gase können hauptsächlich dann aufgenommen werden, wenn die Baumkronen feuchtkalt sind und sich die Gase im Regenwasser lockern können (Saurer Regen). Pro Hektar filtern unsrige Wälder jährlich solange bis zu 50 t Ruß und Staub aus jener Lufthülle.

2.5 Sauerstoffproduktion/CO2-Verbrauch

Bäume produzieren denn „Abfallstoff“ nebst jener Photosynthese Sauerstoffgas. Ein Teil wird davon nachts nebst jener Atmung wieder verbraucht. Die Sauerstoffproduktion und jener Verbrauch von Kohlendioxid (CO2) eines Baumes ist von sehr vielen Faktoren gebunden: Bursche, Wetter, Länge jener Vegetationszeit etc.

Manche Zahlen zum Themenkreis Sauerstoffgas und CO2 verdeutlichen die Einfluss jener Bäume:

• Jeder Hektar Wald bindet jährlich rund 10 t CO2 [Quelle: Bayerisches Landwirtschaftsministerium 2007]

• Zum Besten von den Oberbau einer Tonne Holz sind 1.851 kg CO2 und 1.082 kg H2O nötig. Daraus entstehen neben jener Tonne Holz 541 kg sauberes H2O und 1.392 kg O2. [Quelle: “Alles über Holz” 75 Fragen, 75 Antworten, von der Bayerischen Landesforstverwaltung]

• Eine 100-jährige Fichte hat jener Lufthülle solange bis zu 1,8 t CO2 entzogen [Quelle: Die deutsche Forstwirtschaft. Zahlen und Fakten. Herausgeber: Holzabsatzfonds]

• In jener ober- und unterirdischen Biomasse in deutschen Wäldern werden 1,2 Mrd. t Kohlenstoff gespeichert. [Quelle: Inventurstudie 2008]

• Dieser gesamte CO2-Freisetzung Deutschlands beträgt 906 Mio. t pro Jahr. Durch dies Baumwachstum werden in Deutschland 52 Mio. t CO2-Gleichartig im Jahr neutralisiert. [Quelle: Johann Heinrich von Thünen-Institut]

3. Erholungsfunktion

Unter ferner liefen pro die Erholung und Freizeit spielt jener Wald in jener deutschen Seilschaft seitdem jener Schwärmerei eine herausgehobene Rolle. Er bietet attraktive Ausflugsziele mit ausgeglichenem Lokalklima, Ruhe und vielfältigen Waldeindrücken. Dieser Wald ist ein viel besuchtes Umfeld pro politische Bewegung und Meditation und hat eine große Einfluss pro die Gesundheit und Wirkmächtigkeit jener Nation.
Dieser gestresste Mitteleuropäer erholt sich nicht nur subjektiv durch die Ruhe und lebendige Stille des Waldes, sondern jener Wald liefert selbst vorurteilsfrei gesehen überzeugende Wissen: 99 % weniger Staubteilchen und eine durch ätherische Öle angereicherte Luft regeneriert die Lungen. Dieser Schutzmechanismus vor intensiver Sonneneinstrahlung und die höhere Luftfeuchtigkeit werden ebenfalls denn bequem empfunden. Außerdem ist es im warme Jahreszeit im Wald meist 2-3 °Kohlenstoff kälter und in Folge dessen ein toller Kurort gegen die Hitze.

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„Waldbaden”

 Ein Vorleger Spaziergang im Wald kann oft echte Wunder herstellen. Vor allem wenn wir von jener Arbeit gestresst sind oder uns zu Hause die Hülse gen den Kopf fällt. Ein neuer Trend aus Nippon ist „Shinrin Yoku“, dies wortgetreu mit dem bewussten „Schwimmen im Waldluft“ übersetzt werden kann. Mit dem Blühen jener ersten Knospen treiben im Frühling zieht es selbst uns Menschen wieder raus in die Natur. Zum Besten von Viele fühlt sich jener erste Sonntagsspaziergang im Wald wie ein Vorleger Urlaub an, jener mehr denn unsrige Lunge reinigt. Die positive Wirkung jener Wälder gen unser Wohlfühlen ist keine Esoterik, sondern mittlerweile wissenschaftlich bewiesen.

Studien aus Nippon und den USA konstatieren, dass sich schon nachdem einem 15-minütigen Spaziergang im Wald unser Puls normalisiert, jener Blutdruck sinkt, die Lungen weiten und wir besser durchatmen können und innerlich zur Ruhe kommen. Forscher jener Nippon Medical School in Tokyo konnten zudem nachweisen, dass nachdem einem längeren Sitz im Wald die Quantität jener natürlichen Killerzellen (eine Untergruppe jener weißen Blutkörperchen) im Lebenssaft ansteigt. Zuständig dazu sind pflanzliche Duftstoffe, die sogenannten Terpenoide. Sie wirken positiv gen unseren Leib und stärken dies körpereigenes Abwehrsystem.

In Nippon gibt es dies „Schwimmen in Waldluft“ somit schon gen Rezept. Unter ferner liefen an jener Universität Rostock wird derzeit ein zertifizierter Ausbildungsgang zum Waldtherapeuten entwickelt. Spaziergänge durch den Wald, verbunden mit Atemübungen und Meditation, sind die wichtigsten Faktoren dieser Waldtherapie. Erholungswälder laden zum Frischluft tanken ein  Vielfältige Entspannungsmöglichkeiten eröffnen Wälder, die nachhaltig nachdem den Standards jener Waldschutzorganisation PEFC bewirtschaften werden und darüber hinaus mit dem PEFC-Erholungswaldzertifikat ausgezeichnet wurden. Sie unterscheiden sich von „herkömmlichen“ Wäldern etwa durch eine vornehmlich gute und kontrollierte Unterbau pro Erholungssuchende mit einem Kurs zur Vermeidung von Konflikten jener verschiedenen Besuchergruppen im Wald. Eine möglichst gute Verkehrsanbindung oder handkehrum Informationsangebote pro die umliegende Nation ergänzen dies Angebot.

Ein Paradebeispiel ist jener Heidelberger Stadtwald, jener 2015 dies PEFC-Erholungswaldzertifikat erhielt. WaldbesucherInnen werden dort weiterführend vernetzte Themen- und Erlebnispfade gen eine spannende Reise mitgenommen. Die Strecke “Via Naturae” etwa gibt Information weiterführend ökologische Besonderheiten des Waldes, und selbst den liebevoll gestalteten Walderlebnispfad sollte man sich – vor allem wenn man Kinder hat – nicht entkommen lassen. Zum Besten von sportliche RadlerInnen gibt es ein speziell ausgewiesenes Mountainbike-Streckennetz. „Mit dem Stadtwald hat Heidelberg verknüpfen wunderschönen Erholungsraum vor jener Haustür, in dem man herrlich entspannen kann. Die Stadt verbindet hier ihre ökologische Verantwortung mit einem attraktiven Erholungsangebot pro ihre Bürgerinnen und Bevölkerung. Dieses Engagement war ein Grund, warum Heidelberg in diesem Jahr zur PEFC-Waldhauptstadt 2018 gekürt wurde. Weitere PEFC-Erholungswälder gibt es in Fuggerstadt, Butzbach, rund um die Festung Hohenzollern, Drübeck, Paderborn, Rastatt, Weissenburg und Wernigerode.

Fünf Tipps zum Waldbaden pro Einsteiger

Ein Ziel beim Waldbaden ist es, die Sinne zu schärfen –  pro den eigenen Leib und die Natur, die uns umgibt.

Die folgenden Übungen lassen sich faul und problemlos in den nächsten Waldspaziergang einsetzen:

Sehen: In jener Regel laufen wir zielgerichtet von A nachdem B. Beim Waldbaden geht es drum, den alltäglichen Tunnelblick zu bezwingen und den Blick weit zu stellen. Der bevorzugte Lösungsweg funktioniert dies, während Sie langsam und folgsam durch den Wald in Betracht kommen. Zeugen Sie gewahr Pausen und nehmen Sie die Natur um sich herum wahr.

Wahrnehmen: Dieser Wald ist ein echter Kurort pro unsrige Ohren. Denn differenzierend denn in den Städten gibt es im Wald keine Hintergrundgeräusche, die permanent gen uns eindringen. Unser Ohr kann sich bleiben und somit besser gen einzelne Geräusche einstellen. Suchen Sie sich verknüpfen Baum, an den sie sich pro drei Minuten mit geschlossen Augen orientieren können und lauschen Sie den Geräuschen des Waldes.

Wahrnehmen: Die Pelle ist unser größtes Sinnesorgan. Zudem können wir uns x-fach besser an Sachen erinnern, die wir mit unseren eigenen Händen angefasst nach sich ziehen. Sinn Sie somit selbst beim Waldbaden ihre Hände und wahrnehmen Sie z.B. die unterschiedliche Rinde jener Bäume. Im Rahmen einigen Bäumen ist sie rutschig, nebst anderen grob und schartig.    Schnüffeln: Ein Grund pro die positive Wirkung des Waldes gen uns Menschen sehen Forscher in den natürlichen Duftstoffen, welche die Bäume und Pflanzen im Wald überlassen. Nehmen Sie somit nebst Ihrem Spritzfahrt im Wald gewahr die unterschiedlichen Gerüche wahr, z.B. den frischen Duftwasser von Moos oder den intensiven Geruch in einem Tann. Entspannend wirken einfache Atemübungen, wie ein tiefes Inhalieren und ein zweigleisig so langes, langsames Aushauchen.

Schmecken: Im Wald gibt es eine Vielzahl an essbaren Beeren und Kräutern. Welches Sie unmissverständlich erzwingen können, die Erlaubnis haben Sie gerne probieren. Zum Besten von dies Zusammenschließen größerer Mengen ist jedoch eine Genehmigung des Försters oder Waldbesitzers unumgänglich. (Martin Herzberger)

Wer Lust hat, den Wald sofort mit allen Sinnen zu erleben, kann dies mit dem  Achtsamkeitspfad jener SDW tun. Probieren Sie es mal aus! 

4. Bildungsfunktion:

Dieser Wald bietet verknüpfen idealen Ort, um den Fachausdruck jener Nachhaltigkeit zu veranschaulichen. Seit dem Zeitpunkt etwa 300 Jahren konnte jener Wald durch die Verwendung des Konzeptes Nachhaltigkeit (nur soviel Entnahme von Holz wie nachwächst) in seiner jetzigen Form erhalten werden. Jede Handlung im Wald hat Auswirkungen pro die nachfolgenden Generationen. Hinaus dieser Grundlage entwickelt die SDW ihr waldpädagogisches Kurs immer weiter.

 


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Kategorie: bedeutung

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